Ich kann noch etwas, aber das können andere besser

Ich habe lange darüber nachgedacht, hier auch meine Lettering-Kunst zu promoten, bzw. zu zeigen, denn auch das mache ich leidenschaftlich gerne, und werde darin immer besser. Allerdings ist es bei dieser Kunstform so, dass es mit sehr viel Übung JEDER kann. Was es natürlich zu etwas ganz besonderem macht. Diese Tatsache hat dann schlussendlich dazu geführt, dass ich mich dagegen entschieden habe, diese Leidenschaft in mein Portfolio aufzunehmen. Denn dieses LETTERING beherrschen Andere einfach sehr viel besser. Natürlich mache ich auch das, wie alles andere auf meine Art, doch in diesem Fall, unterscheidet sie sich einfach zu wenig von den Anderen. Nichtsdestotrotz, wozu hat meine ein Blog. Genau, da darf dann auch sowas rein. 

Dann mal los. 

Kreiszeichnungen mit Bedeutung

Diese, wie ich sie nenne, Kreiszeichnungen, sind in einer Zeit entstanden in der ich vergessen hatte, wie sehr ich die bildende Kunst liebe, und wie unglücklich ich ohne sie bin. Diese Zeichnungen haben wieder etwas in Bewegung gebracht, was mir geholfen hat, hierher und wieder zu mir selbst zu finden. Außerdem finde ich Kunst sehr viel schöner, wenn eine Geschichte dahinter steckt. 

Der Rabe ist mein Krafttier

"Open here I flung the shutter, when, with many a flirt and flutter,
In there stepped a stately raven of the saintly days of yore;
Not the least obeisance made he; not an instant stopped or stayed he;
But, with mien of lord or lady, perched above my chamber door –
Perched upon a bust of Pallas just above my chamber door –
Perched, and sat, and nothing more.

Then this ebony bird beguiling my sad fancy into smiling,
By the grave and stern decorum of the countenance it wore,
„Though thy crest be shorn and shaven, thou,“ I said, „art sure no craven,
Ghastly grim and ancient raven wandering from the Nightly shore –
Tell me what thy lordly name is on the Night’s Plutonian shore!“
Quoth the raven „Nevermore.“

(Ein Auszug aus Edgar Allan Poe’s – The Raven)

DER BAUM IST MEIN LIEBSTES LEBEWESEN

Ich liebe Bäume, wie nichts anderes auf der Welt. Ich liebe sie, weil sie Schatten spenden, und ich liebe die Schattenseite der Sonne. Ich liebe sie auch weil sie groß und stark sind, weil sie schön sind auf ihre eigene Art, jeder einzelne von ihnen. Ich mag es wie sie sich anfühlen und wie sie riechen. Ich mag es, dass sie unglaublich alt werden, und ganz ruhige Stille Beobachter sind. Ich mag es auch wie sie klingen, wenn der Wind ihre Blätter berührt. Ich mag es wie sie alle zusammen zu einem Wald verschmelzen, und dadurch die schönste Atmosphäre erschaffen, die es gibt. Ich mag auch einen einzelnen Baum, der einsam auf einer Wiese lebt. Und ich wünsche mir, irgendwann mal meinen eigenen Baum zu besitzen, unter den ich mich setzen kann, wann immer ich will, um einfach von ihm zu lernen wie man ruhig und still wird, wie man einfach ist wie man ist.

DIE HAND IST DAS SCHÖNSTE, ALLER KÖRPERTEILE

Ich liebe Hände fast so sehr wie Bäume. Hände faszinieren mich, seit ich denken kann. Ich liebe schöne Hände, und vor allem gezeichnete Hände. Und ja, ich sehe den Menschen zuerst (ins Gesicht und dann) auf die Hände.

PAPERWOLF

Die Stimmung war richtig für einen Wolf. Den Wolf fürchten die Menschen. Der Wolf ist aus menschlichen Mythologien, Sagen und Märchen sowie der Literatur und Kunst nicht wegzudenken. Kein anderes Tier löst beim Menschen derartig ambivalente Gefühle aus wie der Wolf. Der Mensch verehrt den Wolf und erkennt ihn als das ihm überlegene Tier an, und gleichzeitig projiziert er auf die „Bestie“ die er in ihm sieht alle seine Ängste.

Manche Kulturen glauben, Kojoten und Wölfe hätten die Welt geschaffen. 

Kolumne #1 – Zum Thema INSPIRATION

Ich möchte euch erzählen was mich momentan inspiriert und dadurch auch motiviert. Ich brauche immer wieder Neues in meinem Leben, denn Stillstand ertrage ich nicht. So inspiriert wie heute war ich allerdings nicht immer. Ich frage mich immer wieder warum ich früher nie das Bedürfnis hatte so viele kreative Dinge auf einmal zu tun? Damals als ich noch Zeit hatte, als ich zu Schule ging, als ich studiert habe. Aber da war ich noch nicht Anwender all dieser sozialen Netzwerke, und kannte auch die Blogosphäre nicht. Und so inspirierend fand ich die Menschen um mich herum auch nie, denn am Entstehen war, und ich meinen Platz darin noch nicht gefunden hatte. Ich habe mir nun einen über die Jahre erarbeitet und fühle mich mittlerweile auch sehr wohl da. Das Ding ist nur, die vielen inspirierten Menschen, die darin wohnen, überfordern mich manchmal. Ich muss noch lernen zu filtern, und ich muss meine Prioritäten überdenken … schon wieder.

Nun zu dem was mich INSPIRIERT

Das was aus der Masse heraussticht: der besondere Internetmensch

Es gibt da eine Bloggerin, die hat mich mit ihrem Blog und ihrer ganzen Art zu dieser Kolumne inspiriert. Sie ist, glaube ich, das Internetlebewesen dem ich am längsten meine Aufmerksamkeit schenke. Sie hat sich über die Jahre von einem Modemädchen mit Modeblog zu einer sehr inspirierenden starken erwachsenen Frau mit viel Herz und Verstand entwickelt. Was ich früher unterhaltend fand, empfinde ich jetzt als sehr inspirierend. Ihr Schreibstil ist unverwechselbar (wenn auch eindeutig anfangs von der berühmten Carrie Bradshaw inspiriert), und ihre verfassten Gedanken immer wieder anregend. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal etwas von ihr gelesen habe, ohne sofort den Impuls zu verspüren mich selbst an den Schreibtisch zu setzen und tolle Sätze zu produzieren. Ihr Leben ist zwar ein gänzlich anderes als meins, die Themen überschneiden sich auch kaum, aber dieser Gedanke der Internetwelt mehr von dem preiszugeben was in meinem Kopf stattfindet, gefällt mir.

Der treue Begleiter im Abo: FLOW

Was mich noch inspiriert? In der Zeitschrift FLOW habe ich meinen absoluten Lebens Guru gefunden (gibt es übrigens ab sofort auch für Männer und nennt sich WOLF – tolles Wortspiel). In diesen Artikeln steckt so viel Wahres über das Leben, menschliches Verhalten und Kreativität. Sie ist voller guter Tips und Anregungen, und ist zudem sehr liebevoll gestaltet. Ich lerne daraus so viel über mich selbst, dass es fast schon unheimlich ist. Es gab sogar ein ganzes Special in dem es einzig um Bücher ging. Man kann über Bücher tatsächlich so einiges Schreiben und lesen. Wusste ich auch nicht. Ich  konnte mir da ein paar Großartigkeiten über Leseverhalten herauspicken, die ich aktuelle praktiziere. In diesem Moment liegt die FLOW auch neben mir, und sobald ich diese Kolumne fertig abgetippt habe, werde ich den Artikel über die Beziehung zur eigenen Familie lesen.

Bildende Kunst in Schriftform: BRUSH LETTERING

Ich zeichne wieder ein bisschen. Im Moment hauptsächlich Buchstaben. Diese aktuell sehr beliebte Kunstform nennt sich „Brush Lettering“ und bereitet mir unheimlich viel Spaß. Ich hatte vor einer Weile schon mal einen Anlauf gestartet und wollte diese Kunst erlernen, aber als es nicht auf Anhieb klappte, habe ich es wieder gelassen. Da hat der Zeitpunkt einfach nicht gestimmt. Jetzt ist er dafür umso richtiger. Die richtige Sache zur richtigen Zeit, kann sehr viel Spaß und sogar Entspannung bringen. Das ist quasi mein Schreib-Yoga. Ich bin noch weit davon entfernt es richtig gut zu beherrschen, aber ich mache meine täglichen Übungen, und so sieht das Ganze aktuell aus. Irgendwie hat gerade das unperfekte auch seinen Reiz. Finde ich.

 

Meine aktuelle Inspirationsquelle dafür ist Instagram. Da kann ich mir immer angucken was andere so „lettern“. Und wenn ihr gerne an meinem Lernfortschritt teilnehmen wollt, bitte gerne folgen.

Der Klassiker: BÜCHER von schlauen MENSCHEN

Ich bin im Moment sehr empfänglich für jegliche Art von Lebensweisheiten. Ich stecke da quasi in einem Zeitfenster, das sich bestimmt früher oder später wieder schließen wird. Darum sauge ich dieses Wissen über „das Leben“ wie ein schwamm in mich auf. Ich nehme alles was ich kriegen kann. Sortiere dann aus, werfe das Meiste wieder weg. Nur das wichtigste, das essenzielle, das was ein AHA Erlebnis verursacht hat, darf bleiben, denn davon werde ich hoffentlich noch ein Leben lang zehren. Ich habe immer ein bisschen Angst diese tollen inspirierenden Worte wieder zu vergessen, zu vergessen an sie zu denken, an das Gefühl das sie in mir ausgelöst haben, als ich sie zum ersten mal gehört/gelesen habe.

Und noch viele andere kleine Dinge inspirieren mich jeden Tag. Warum ich in diesem Zusammenhang den Sohn nicht erwähne? Das ist wieder eine völlig andere Sache. Da werden noch viele Kolumnen kommen, die ich einzig ihm widmen werde. Und diese fazinierenden neuen Berufe, die ich aktuelle erlerne? Auch das ich ein eigenes Thema.

Kommen wir zum ENDE der ersten KOLUMNE

Was mir jetzt noch fehlt um diese meine erste Kolumne würdig abzuschließen, ist ein guter Rat, bzw. eine Botschaft die ich euch auf den Weg geben kann. Es darf aber auch eine Erkenntnis für mich sein, die euch vielleicht in irgendeiner Art auch ein bisschen inspiriert. „Alles geht, nix muss …“, oder so. Nein, das ist es nicht ganz. Eher etwas wie: „Immer wieder neues ausprobieren“. Ich zum Beispiel muss das, denn Gewohnheit macht mich traurig. Und schon fällt mich was ein, was ich euch auf den Weg geben mag, aus dem SEHR inspirierenden Buch das ich gerade lese: „Gewohnheit verändert unsere Sicht auf die Dinge. Sie stumpft unsere Sinne ab. Glückliche Zeiten bemerken wir erst, wenn sie unglücklicheren weichen. Ich habe manchmal das Gefühl, je mehr Gutes in unser Leben fließt, desto schwächer wird die Empfindsamkeit dafür.“ Und hier das mindestens genauso gute Gegenargument: „Wenn du mich fragst, hat die Natur die Gewohnheit erfunden, um das Schlechte in unserem Leben aushalten zu können. Stell dir vor, fortwährendes Leid hätte dieselbe Kraft wie der erste Schlag. Kein Mensch könnte das ertragen.“

So, nun entlasse ich euch wieder in euer inspirierendes und täglich neues Leben mit all seinen Gewohnheiten.